Wünsche? Forderungen? Maßnahmen? – Teil #2

Nachdem wir gestern die Umsetzung des Maßnahmenkataloges vom Fanprojekt unter die Lupe genommen haben, widmen wir uns einen Tag vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung dem Forderungskatalog aus Kreisen der Fanszene unter Federführung der Gruppo Resistente und der Deviants Ultras. Möglicherweise gehen zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr alle Fangruppen mit den Forderungen konform. Trotzdem möchten wir auch hier schauen, welche Forderungen Gehör fanden. Ausdrücklich ist zu beachten, dass es sich dabei um einen Minimalkonsens handelt.

  • Die Rechte an zu schützenden Werten des Vereins (wie bspw. Vereinsname, Vereinsfarben und Vereinswappen) bleiben uneingeschränkt beim Verein. Diese werden in der Vereinssatzung verankert. Die Kapitalgesellschaft zahlt an den e.V. für die Nutzung des Wappens und Namens.
    – Nur z. T. berücksichtigt, denn die Kapitalgesellschaft soll unbefristete Verwertungsrechte am Vereinswappen und -marke erhalten und zwar unentgeltlich, zudem übernehme sie die Aufgabe zur „Pflege und Erhaltung der Vereinsmarken“. Eine Verankerung dessen in der Vereinssatzung wird im Satzungsänderungsantrag der Vereinsführung nicht vorgeschlagen.
  • Der Aufsichtsrat der Kapitalgesellschaft muss mehrheitlich aus Personen des Präsidiums des eingetragenen Vereins bestehen.
    – Diese Möglichkeit besteht, ist aber nicht zwingend.

  • Die zweite Mannschaft und die Jugendabteilung des e.V. werden nicht ausgegliedert.
    – Aufgrund der geltenden Rechtslage war diese Forderung nicht umsetzbar.
  • Die Kapitalgesellschaft wird der Mitgliederversammlung des e.V. jährlich einen Geschäftsbericht und eine Bilanz präsentieren.
    – Diese Forderung soll umgesetzt werden und ist auch im Satzungsänderungsantrag der Vereinsführung berücksichtigt.
  • Die Geschäftsführung der Kapitalgesellschaft wird darauffolgend auf der Mitgliederversammlung des e.V. in einem eigenen Tagesordnungspunkt entlastet oder nicht entlastet.
    – Diese Forderung wurde nicht berücksichtigt.
  • Die Kapitalgesellschaft wird das Fanprojekt Preußen Münster e.V. als offiziellen Dachverband der Fanszene anerkennen und sich mindestens vierteljährlich mit dem Präsidium des Fanprojektes zusammensetzen und sich über für die Fans relevante Themen austauschen. Bestehende Vereinbarungen zwischen Fanprojekt und Verein erhalten auch Gültigkeit für die Kapitalgesellschaft.
    – Diese Forderung wurde nicht berücksichtigt.
  • Die Verbindlichkeiten des e.V. werden von der Kapitalgesellschaft übernommen.
    – Diese Forderung wurde berücksichtigt.
  • Die Gesellschaftsordnung der Kapitalgesellschaft muss den Mitgliedern vollständig bekannt sein, bevor auf der Mitgliederversammlung über die Ausgliederung abgestimmt wird. Diese muss den Mitgliedern entweder mit der Einladung zur Mitgliederversammlung oder auf einer zusätzlichen Mitgliederversammlung mitgeteilt werden. Auch potentielle Investoren müssen vorher bekannt gegeben werden.
    – Satz 1 wurde berücksichtigt, Satz 2 nicht. Für Mitglieder lagen die Unterlagen auf der Geschäftsstelle zur Abholung bereit. Aufgrund teilweise fehlender Kopien stellte sich mittlerweile heraus, dass die Unterlagen bei manchen Mitgliedern unvollständig ausgegeben wurden. Satz 3 wurde nicht berücksichtigt, es sind keine potentiellen Investoren bekannt.
  • Vor einer Kapitalerhöhung der Kapitalgesellschaft ist die 75%-ige Zustimmung der Mitglieder des eingetragenen Vereins einzuholen.
    – Diese Forderung wurde nicht berücksichtigt.
  • Wir lehnen Anteilsverkäufe der Kapitalgesellschaft – sowohl Stimmanteile als auch Kapitalanteile – grundsätzlich ab. Daher müssen vor jedem Verkauf 75% der Mitglieder des eingetragenen Vereins diesem zustimmen.
    – Diese Forderung wurde nicht berücksichtigt.

Für weitere Erläuterungen zu den einzelnen Forderungen folgt dem oben verlinkten Verweis.

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